Inklusive Bauzeit ab 2025
Das Projekt „Inklusive Bauzeit 2025“ verbindet die praktische Arbeit während der Bauzeit mit der Frage, wie Inklusion von Anfang an Teil pädagogischen Handelns werden kann. Studierende gestalten Begegnungen zwischen Schüler*innen beider Schulen und sammeln dabei Erfahrungen im gemeinsamen Lernen und Arbeiten.
Die Erfahrungen werden gemeinsam reflektiert und im Rahmen einer wissenschaftlich begleiteten Praxisforschung ausgewertet. So stärkt das Projekt die Entwicklung der eigenen Lehrerpersönlichkeit und erweitert die pädagogischen Kompetenzen der Studierenden. Zugleich trägt es dazu bei, Inklusion nachhaltig in der Lehrerbildung und in der pädagogischen Praxis zu verankern.
Inklusion durch gemeinsames Arbeiten erleben
Wie entsteht ein Miteinander, in dem Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen selbstverständlich zusammenarbeiten? Bei der inklusiven Bauzeit 2025 gingen Studierende des Waldorf Instituts Witten Annen gemeinsam mit Schüler*innen der Blote-Vogel-Schule und der Christopherus-Schule dieser Frage praktisch nach. Drei Wochen lang arbeiteten sie in verschiedenen Gruppen an Aufgaben rund um den Campus. Dabei entstanden Begegnungen, die über das gemeinsame Arbeiten hinausgingen. Die Erfahrungen zeigen: Inklusion wird besonders dort lebendig, wo Menschen gemeinsam etwas gestalten und sich dabei als Einzelne begegnen können.
Die eigene Lehrerpersönlichkeit entwickeln
Lernen mit Kopf, Herz und Hand
Praxis erforschen und Erfahrungen reflektieren
Begegnung verändert Perspektiven
soziales Miteinander war harmonisch: 92,3%
Die Rückmeldungen der Beteiligten zeigen, wie bereichernd das gemeinsame Arbeiten erlebt wurde. 94,9 Prozent der befragten Studierenden (n=39) bewerteten die Bauzeit als gelungenen Einstieg ins Studium; 92,3 Prozent beschrieben das soziale Miteinander als harmonisch. Viele berichteten von neuen Erfahrungen, persönlichen Entwicklungsschritten und Begegnungen, die bestehende Vorstellungen infrage stellten. Die Ergebnisse machen deutlich, dass Inklusion nicht allein durch Konzepte entsteht. Sie braucht Gelegenheiten, in denen Menschen einander begegnen, gemeinsam tätig werden und Unterschiede als Teil des Miteinanders erfahren können.
Inklusion weiterdenken und gemeinsam gestalten
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