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Newsletter Eurythmie Oktober 2026
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Liebe Leserinnen und Leser, Freundinnen und Freunde des Waldorf Instituts Witten Annen und der Eurythmie,
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nun erscheint endlich der erste Newsletter des neuen Studienjahres 2026/2027. Schon seit September sind alle Studenten und Studentinnen wieder zurück aus den Sommerferien und das neue erste Jahr hat sich während der alljährlichen Bauzeit bereits mit dem Annener Berg vertraut machen dürfen.
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Aber nicht nur die Erstjahres-Student/Innen sind dieses Jahr neu in der Eurythmie mit dabei. Auch in der Dozentenschaft gibt es einen Wandel. Wir beginnen also mit einer kleinen Vorstellungsrunde.
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Liebe Grüße aus dem Eurythmie Kollegium:
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Nicola Anasch, Anna Maxatova, Ryoko Ikeda,
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Daniel Müller - Goldegg und Marie Franke
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Marie Franke
Vier Jahre habe ich nun am Annener Berg Eurythmie studiert und im Sommer 2026 meinen Abschluss gemacht. Dieses Studienjahr werde ich die Perspektive auf die so geliebte Kunst der Eurythmie wechseln, indem ich als Assistentin im Eurythmiekollegium mitarbeiten darf. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und die Zusammenarbeit mit den Student/Innen! Unterrichten werde ich erst einmal die Stabeurythmie im 1. und 2. Studienjahr und stehe außerdem für die Solobetreuung im 2. und 3. Studienjahr zur Verfügung.
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Franziska Müller-Goldegg
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Nach dem Staatsschulabschluss führte mein Weg mich zunächst in den heilpädagogischen Bereich in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dann ans Jugendseminar Stuttgart und unverhofft im Spätsommer 2016 in die Eurythmieschule nach Südfrankreich, an der ich 2 Jahre studieren konnte, bevor ich an der Eurythmieschule West Midlands (UK) nach weiteren 3 Jahren mein Studium abschloss.
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Es folgte ein künstlerisches Jahr in Witten, ein selbstorganisiertes, durch amwort, Schweiz zertifiziertes Studium der Sprachgestaltung in englischer und deutscher Sprache, die Mitwirkung im Eurythmietheaterprojekt "Der Königssohn von Irland" sowie ein selbständig erarbeitetes Bühnenprogramm in einer 6-köpfigen Kompanie, das über 3 Jahre immer wieder auf Tournee gehen durfte. Nebendem war ich während dreier Jahre zusammen mit einer Kollegin an verschiedenen Schulen in Deutschland und auch Tschechien zu Gast, um mit den Oberstufenklassen 9 bis 12 künstlerische Eurythmieprojekte sowie -abschlüsse zu erarbeiten. Im Jahr 2024 hatte ich Gelegenheit, in den Mysteriendramen 1 und 2 an der Goetheanumbühne in die Rolle des Luzifer zu schlüpfen; neu dazu kam Unterricht in Eurythmie sowie Sprachgestaltung für Laien. Das Jahr 2025 war größtenteils der Schwangerschaft und Geburt meines Sohnes gewidmet~ und einem Besuch im 4. Ausbildungsjahr hier am Annener Berg für eine kleine lauteurythmische Englischepoche und Einheiten in Sprachgestaltung. Diese Lehr- und Wanderjahre waren reich und prägend und ich freue mich, nun ein wenig ankommen zu dürfen, den Koffer im Schrank zu lassen und stattdessen in einem Rhythmus zu arbeiten, der einen längeren Atem gewährt... In diesem Studienjahr darf ich epochenweise das 2. Ausbildungsjahr bis Weihnachten in der Toneurythmie, ab Januar in der Lauteurythmie begleiten und dabei so viel Neues im Tun entdecken!
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Franziska Müller – Goldegg
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Katharina Okamura
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Nach über 30 Jahren bin ich nun zurück an meinem Geburtsort. Meine Eltern lernten sich hier am Institut kennen, doch schon in meinem ersten Lebensjahr führten uns die Wege dann an andere Orte.
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Mit 17 Jahren reifte in mir der Wunsch, Eurythmie zu studieren. Nach dem Abitur und einem Freijahr studierte ich von 2012-16 am Eurythmeum CH in Aesch (Schweiz). Es folgte ein 5. künstlerisches Jahr mit verschiedenen Projekten in Dornach, u.a. einer eigeninitiierten Jungen Bühne mit selbstständig erarbeitetem Programm.
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Nach einem Jahr in der Stage Group bei Eurythmy West Midlands (UK) ging ich nach Berlin und begann mein Berufsleben: 3 Jahre war ich dort als hauptberuflich selbständige Eurythmistin tätig - mit verschiedenen künstlerischen Projekten, sowie mit ersten pädagogischen Erfahrungen im Kindergarten und ein wenig in der Schule.
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Weiter ging es nach Stuttgart: 4 Jahre im Novalis Eurythmie Ensemble mit verschiedenen Programmen und zahlreichen Aufführungen. Gleichzeitig 7 Kindergartengruppen in der Woche. Das war eine reiche, wunderbare Zeit!
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Und nun freue ich mich sehr, hier zu sein und meinen schon länger keimenden Wunsch, in der Eurythmie-Ausbildung zu unterrichten, Tat werden lassen zu dürfen, etwas weiterzugeben und an anderer Stelle mit Freude und Liebe zum Sein und Werden der Eurythmie beizutragen.
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Zusammen mit einigen anderen Gastdozierenden arbeite ich für dieses Jahr hauptsächlich mit dem Abschlusskurs in der Lauteurythmie, sowie in der Solobetreuung.
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Abschied
Doch sind für dieses Studienjahr nicht nur neue Menschen zu der Eurythmiegemeinschaft dazugekommen. Wir verabschieden uns auch von Antonia und Felipe und wünschen ihnen alles Gute!
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Wir (Antonia und Felipe) verabschiedeten uns im Juli 2026 vom Institut, da es für uns an der Zeit war weiterzuziehen.
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2017/2018 haben wir das Institut kennen und lieben gelernt, Eurythmie studiert und später im Kollegium gearbeitet. Auch waren wir in verschiedenen Initiativen und freien Ensembles tätig – immer mit dem Wunsch, dass die künstlerische Eurythmie in Witten lebt und in die Umgebung ausstrahlt.
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Dieser Ort hält so vieles bereit, bietet viele Möglichkeiten sich zu entwickeln, zu wachsen und selbstwirksam tätig zu sein. Und damals wie heute gibt es viele herzliche Begegnungen, aus denen tiefe Freundschaften entstehen.
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Doch alle müssen irgendwann das Nest einmal verlassen. Und so ziehen wir nun hinaus in die Welt und wünschen dem Institut, dem Kollegium und den Studierenden alles erdenklich Gute!
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Auf ein freudiges Wiedersehen!
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Liebe Grüße, Antonia und Felipe
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Diplomvorträge
Liebe Institutsgemeinschaft,
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der B-Kurs der Eurythmie lädt herzlich ein zu seinen Diplomvorträgen! Diese können zwischen dem 13.10 und 16.10 im Teichbau angehört werden.
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Verständlicherweise sind die Vorträge besonders für Eurythmiebegeisterte interessant. Es gibt dieses Jahr jedoch auch Vorträge, die für andere Studiengänge und zukünftige Waldorflehrer spannend sind! Tina setzt sich mit dem natürlichen Gang des Menschen auseinander und ob Schuhe unseren Gang verändert haben. Alina untersucht den Unterschied zwischen Eurythmie und Ausdruckstanz, der für Außenstehende vielleicht schwierig zu sehen ist. Bei Nina-Ellen könnt ihr euch die Grundlagen der Toneurythmie erklären lassen und im der nächsten Aufführung vielleicht sogar sehen. Ihr interessiert euch für antroposophische Menschenkunde aber wisst nicht wo ihr anfangen sollt? Dann lasst euch die sieben Leiber beim Vortrag von Sarah erklären. Mit der Hochsensibilität, die immer populärer wird, und dem Ätherherz hat sich Milica in ihrer Arbeit beschäftigt.
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Doch auch Eurythmie-Fans kommen auf ihre Kosten: Yang Ying hat sich mit den Farben in der Eurythmie beschäftigt und schon fleißig mit ihren Demonstranten gemalt. Artur nimmt euch mit auf den Bewusstseinsweg der Tierkreiszeichen. Franziska hat sich intensiv mit der TAO-Meditation beschäftigt, welche jeden im Studium begleiten wird. Und Jenna hat sich mit der bewussten eurythmischen Begegnung mit Pflanzen beschäftigt…
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Für jeden ist also etwas dabei!
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Diplomvorträge 12.-16.10.2026
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12:00 — 13:00 Uhr Nina-Ellen Ruoff - Grundelemente in der Toneurythmie
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Wirkungen und Potentiale anhand von Melos, Rhythmus und Takt
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14:00 — 15:00 Uhr Milica Andelkovic - Ätherherz,
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Hochsensibilität und das Erschütterbare Herz
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15:30 — 16:30 Uhr Franziska Wildervanck - Die Intervalle und das TAO.
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Welche Qualitäten leben in den Intervallen und was bedeuten sie für die TAO-Meditation?
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12:00 - 13:00 Uhr Artur Krüger - Der herakleische Bewusstseinsweg m Spiegel des Tierkreiszeichens Stier
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15:30— 16:30 Uhr Sarah Löser - Die 7 Leiber - Wie wird ein Laut "ätherisch"?
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Donnerstag 15.10.2026 12:00 - 13:00 Uhr Alina Pretzer - Eurythmie und Ausdruckstanz- In welchem Verhältnis stehen diese Bewegungskünste zueinander?
14:00 - 15:00 Uhr Bettina Bek - Das Dreiteilige Schreiten - Der natürliche Gang des Menschen?
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12:00 - 13:00 Uhr Yang Ying - Farbe in der Eurythmie
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Rückblicke:
Bauzeit 2026
Auch dieses Jahr fand wieder eine wunderbare und sehr arbeitsreiche Bauzeit, mit unterschiedlichsten Projekten, auf dem Annener Berg statt. Unter anderem gab es dabei das Streich – Projekt durch welches die Eurythmieräume nun wieder eine ordentliche und warme Atmosphäre verbreiten.
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Wir haben die Eurythmieräume neu gestrichen. Um schöne, fließende Farben an die Wände zu bringen, haben wir verschiedene Maltechniken ausprobiert und dafür sogar eine Kunstdozentin um Hilfe gebeten. Am Ende ist eine Farbe entstanden, die sowohl beruhigend als auch lebendig wirkt. Jetzt genießen wir es sehr, jeden Tag in den frischgestrichenen Räumen Unterricht zu haben!
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100 Jahre Leier - IMPULS
Vom 29. Juli bis 02. August 2026 fanden am Goetheanum Festtage der internationalen Leier – Bewegung statt. Leier – Ensembles aus der ganzen Welt fanden sich ein. Eingeladen war auch das Wittener Klanglicht – Ensemble, das sich seit vielen Jahren der Erforschung des Leierklangs/ Leiertons und seiner eurythmischen Gestaltung widmet.
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Im folgenden werden Ausschnitte aus einigen Beiträgen von Teilnehmerinnen der Tagung angeführt:
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Wenn ich mich jetzt erinnere an die Leiertagung am Goetheanum, dann höre ich in meinem Innern gleich wieder die Musik, von der die Tage dort erfüllt waren… und ich weiß noch, wie ich am ersten Abend der Tagung darüber in mein Tagebuch schrieb: so müssen Herzen klingen. -
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Selbstloser Klang, der sich niemals aufdrängt und doch mit seiner Umwelt unwillkürlich in innige Beziehung tritt…
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Mein Eindruck war außerdem, dass die Menschen, so voller Liebe verbunden mit ihrem Instrument, der Leier, sie eigentlich wie ein zweites, ein äußeres Herz mit sich herumtrugen und die Begegnungen untereinander waren wirklich von Herzlichkeit gestützt und getragen.
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In den Konzerten am Abend konnte ich an mir selbst bemerken, ob mein Herz offen war, oder nicht. War es verschlossen, blieb ich von der Musik völlig unberührt. Öffnete ich es jedoch, selbst nur einen Spalt, konnte ich die Kraft fühlen, die mit dem Leierklang in mich einströmte. Ich würde diese Kraft schlicht als Liebe bezeichnen. Und deshalb denke ich, dass die Leier ein Instrument der Liebe ist und dass in diesen Tagen am Goetheanum eigentlich versucht wurde ein Fest der Liebe zu feiern. Ich sage versucht, weil ich denke, dass wir noch nicht soweit sind es tatsächlich zu können. Aber dieser Versuch ist wunderbar gelungen und die Leier steht vielleicht als Stern über unserem Weg und ihr Klang begleitet uns…
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Im Treppenhaus, im Flur, im Café und draußen auf der Wiese begegnete man überall Menschen mit ihren Leiern, die sie auf A = 432 Hz stimmten. Ein solches Bild sieht man nicht jeden Tag am Goetheanum.
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Am Morgen wurde der große Saal von Leierklängen erfüllt. Durch ein gemeinsames Dirigat wanderte der Klang glissandierend von Süden nach Norden, von Osten nach Westen. Nachmittags gab es Workshops, Vorträge, Konzerte und Eurythmie mit Leier, und auf der Open Stage konnte jeder seine eigene Musik teilen.
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Besonders berührend war der letzte Abend: 18 Leierbauer stellten ihre Instrumente vor, anschließend entstand ein offener und herzlicher Austausch mit den Leierspielerinnen und Leierspielern.
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Es war sehr schön zu sehen, wie Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenkamen – verbunden durch ihre Liebe zur Leier.
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Vor 100 Jahren wurde die erste moderne Leier von Edmund Pracht geschaffen. Die Leier wurde für die Toneurythmie entwickelt, damit man ein vertieftes Erleben von Intervall, Rhythmus, Takt, Akkord und Melos haben kann.
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Als Musikerin und Eurythmistin ist es mir ein großes Anliegen, die Leier nicht nur als Heil- oder Begleitinstrument, sondern auch als künstlerisches Instrument sichtbar und hörbar zu machen.
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Ich bin dankbar, dass diese Tagung stattgefunden hat, und hoffe sehr, dass ihre Impulse weiterwirken und die Leier auch in der Eurythmie weiter aufblühen darf.
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Ich bin zu der Leier-Tagung gefahren, um die Leier als Instrument besser kennen zu lernen, aber auch, weil ich erleben wollte, wie die Leier als Impuls und als Klang in der Welt wirklich lebt.
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Ich hatte noch nie vorher so viele Leiern gesehen und vor allem nicht gehört. Die Stimmung, die ich während der Tagung am Goetheanum wahrnehmen durfte, war mit unfassbar viel Liebe zur Musik und enorm viel Interesse und Offenheit an neuen Impulsen gefüllt. Es gab so viele Möglichkeiten, sich zu verbinden und in Kontakt mit neuen Menschen und Themen zu kommen, dass ich manchmal gar nicht wusste, in welchen Workshop ich zuerst gehen sollte.
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Während der Tagung gab es wundervolle Konzerte und Aufführungen von Leierorchestern, Sänger/innen und Eurythmischen Gestaltungen mit der Leiermusik.
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Vor allem das morgendliche Plenum unter der Leitung von Christian Giersch war für mich jeden Tag besonders, weil wir alle zusammen (ca. 400 Menschen) im großen Saal des Goetheanums Leier gespielt und gesungen haben und sich eine so starke und liebevolle Einheit gebildet hat, die man nicht erklären kann. Man konnte es vor allem spüren und hören.
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Für die Eurythmie wünsche ich mir sehr, dass sie noch mehr Tragweite in der Leierwelt bekommt und nimmt, weil sich Leier und Eurythmie meiner Meinung nach gegenseitig wundervoll tragen (lassen) können und das sowohl für die Künstler, als auch die Zuhörenden/Zuschauenden unglaublich heilende und geistig belebende Kräfte schenkt.
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Ich bin sehr dankbar für die Erlebnisse und Erfahrungen, die ich während der Tagung machen durfte.
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Totengedenken
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Am 26. November wird am Waldorfinstitut um 17:00 eine Totengedenk – Feier stattfinden. Es ist die Zeit im Jahr, wo die Außenwelt immer trüber, kälter und dunkler wird. Während unserem Totengedenken werden wir uns mit Licht und Wärme durch eine Ansprache, sowie eurythmischen – und musikalischen Beiträgen unseren Verstorbenen liebevoll zuwenden. Sie sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen.
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Abschlüsse
Wir laden herzlich zum Soloabschluss des 2. und 3. Studienjahres am 04. Dezember um 17:00 ein. Für das 2. Jahr wird dies der erste Soloabschluss sein. Sie zeigen lauteurythmische Soli zur Naturlyrik. Das 3. Jahr arbeitet an romantischen Ton – Soli.
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Am 11. Dezember findet der öffentliche Trimesterabschluss statt. Alle Ausbildungsjahre zeigen die Arbeit des ersten Trimesters. Auch hierzu laden wir ganz herzlich ein.
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Termine:
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13.10. bis 16.10.2026: Diplomvorträge des vierten Ausbildungsjahres im Teichbau, Waldorfinstitut Witten Annen (genauer Zeitplan siehe Anhang)
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– 26. November: Totengedenken um 17:00 im Altbausaal, Waldorfinstitut Witten Annen
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– 04. Dezember: Soloabschluss des 2. und 3. Studienjahres um 17:00 im Altbausaal, Waldorfinstitut Witten Annen
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– 11. Dezember: öffentlicher Trimester Abschluss um 18:00 im Altbausaal, Waldorfinstitut Witten Annen
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Liebe Grüße vom Annener Berg!
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Waldorf Institut Witten Annen Annener Berg 15 58454 Witten
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info@waldorfinstitut.de www.waldorfinstitut.de
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Witten/Annen Institut für Waldorf-Pädagogik e.V., Witten Vorstand: Wilfried Gabriel, David Hohmann, Oliver von Klot-Heydenfeldt,
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Alexander Kubitza, Felix Springorum, Andrea Waldmann Vereinsregister: Bochum VR 10519 | USt-IdNr.: DE170238591
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